3 Fragen an Janine, die mit Pragmatismus komplexe Inhalte greifbar macht | Janine Blattner ist Projektleiterin für das Mandat Bauen digital Schweiz / buildingSMART Switzerland bei Senarclens, Leu + Partner. Sie gibt kompakte Einblicke in ihre Arbeit und teilt ihre Perspektive auf den Umgang mit komplexen Themen.
Woran arbeitest du aktuell bei Bauen digital Schweiz / buildingSMART Switzerland?
Im Moment läuft sehr viel. Ein Schwerpunkt ist unser neues Thema Data Dictionaries. Sie schaffen eine gemeinsame Sprache für Daten und bilden damit die Grundlage für ein vernetztes Datenökosystem in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Dazu planen wir verschiedene Kommunikationsmassnahmen – unter anderem ein Erklärvideo, Testimonials und verschiedene Events.
Ein weiterer Fokus liegt auf der strategischen Weiterentwicklung unseres Verbands. Im Frühling durften wir einen neuen Vorstand begrüssen. Gemeinsam mit ihm arbeiten wir derzeit intensiv an der Schärfung unserer Strategie.
Wie gelingt es dir komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln?
Das ist genau meine Herausforderung. Die Themen bei Bauen digital Schweiz / buildingSMART Switzerland sind oft sehr technisch, sie müssen verständlich aufbereitet werden und vor allem den Nutzen für die Community aufzeigen. Gerade mein Aussenblick ist hier von Vorteil. Ich denke aus Sicht der Zielgruppe und sehe, wo etwas verständlicher erklärt werden sollte – damit möglichst viele unserer rund 500 Mitglieder profitieren. Gleichzeitig lerne ich täglich Neues, vertiefe mich in ein spannendes Fachgebiet und komme mit vielen spannenden Menschen und Projekten in Kontakt.
Was macht für dich gute Kommunikation aus, unabhängig von Branche oder Thema?
Gute Kommunikation sollte einfach wirken – auch wenn dahinter viel Arbeit steckt. Gerade in einer Zeit der Contentflut sind zielgruppengerechte, klare und verständliche Botschaften wichtiger denn je. Man muss wissen, wen man mit welchen Inhalten erreichen möchte.
Dabei gilt für mich: Weniger ist oft mehr. Durch KI lassen sich heute in kürzester Zeit enorme Mengen an Inhalten erstellen. Dadurch steigt die Informationsflut – und gute Botschaften gehen in der Masse leicht unter. Entscheidend ist deshalb nicht, möglichst viele Menschen zu erreichen, sondern die richtigen. Relevanz ist wichtiger als Reichweite.
Gute Kommunikation ist authentisch, glaubwürdig und verständlich.
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